Jahresendbrief 2025

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Optimisten sehen das Glas als halb voll, während Pessimisten es oft als halb leer empfinden. Trotz des hohen Wohlstands in der Schweiz haben viele den Eindruck, dass das Glas eher halb leer ist. Wenn wir die Reaktionen der immer extremer werdenden linken Kräfte, insbesondere nach der Erbschaftssteuer-Abstimmung, hören, könnte man meinen, wir lebten in einem sozialen Unrechtsstaat. Dabei hat die Schweiz in vielen Bereichen bereits einiges richtig gemacht. Die Vermögenssteuer und die AHV sind zentrale Instrumente des sozialen Ausgleichs und funktionieren einwandfrei. Insofern ist unser Sozialstaat weit fortgeschrittener als in vielen anderen Ländern.
Wir verfügen über einen starken, zuverlässigen Staat – vermutlich ist das ein weiterer Grund, warum es uns insgesamt gut geht. Ein Übermaß an neuen Gesetzen und Vorschriften ist jedoch nicht notwendig. Wenn es uns gelingt, den Staat möglichst schlank zu halten und effizient zu organisieren, können alle davon profitieren. In diesem Zusammenhang wäre es hilfreich, öfter auf das „halb volle Glas“ zu blicken.
Der Arbeitsmarkt in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren in fast allen Branchen zunehmend schwieriger gestaltet. Dies führt nicht nur zu höheren Kosten für den Faktor Arbeit, sondern auch zu einem verstärkten Einsatz von Automatisierung durch KI und IT. Wir investieren beträchtliche Summen in die Rekrutierung und Förderung von talentierten Fachkräften sowie in die Weiterentwicklung unserer IT-Infrastruktur. Nur so können wir Ihnen auch künftig einen ausgezeichneten Service bieten. Gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass wir auch in die Entwicklung unseres Berufsstandes investieren müssen. So bieten wir nicht nur Lehrstellen an und fördern die berufliche Ausbildung, sondern ermöglichen auch Studierenden, bei uns praktische Erfahrungen zu sammeln.
Neben der kontinuierlichen Weiterbildung unserer Mitarbeitenden möchten wir ein attraktiver Arbeitgeber mit einer modernen Infrastruktur sein. Daher konnten unsere Führungspersonen in diesem Jahr an einem Führungs-Workshop teilnehmen und es wurden drei bedeutende IT-Projekte erfolgreich umgesetzt. Wir arbeiten nun im Bereich Hardware und Infrastruktur mit redIT zusammen, einem führenden IT-Dienstleister, der dafür sorgt, dass unsere Daten jederzeit sicher und zuverlässig verfügbar sind. Zudem haben wir das Dokumentenmanagement-System M-Files eingeführt, das uns einen weitgehend papierlosen Betrieb ermöglicht. Über M-Files erhalten unsere Kunden auch Zugriff auf bestimmte Dokumente über ein eigenes Kundenportal. Schließlich haben wir per 1. Oktober 2025 das Leistungserfassungs- und Fakturierungssystem auf Abacus umgestellt. Wie bei jedem IT-Projekt verlief nicht alles von Anfang an reibungslos, aber dank des Engagements aller Projektmitarbeitenden konnten wir diese drei Initiativen erfolgreich umsetzen.
Wir freuen uns, dass die BILANZ uns auch in diesem Jahr zum sechsten Mal in Folge zu den 100 besten Steuerexperten und Treuhändern der Schweiz gewählt hat. Für diese Anerkennung bedanken wir uns herzlich bei unseren Kunden für das Vertrauen und bei unseren Mitarbeitenden für ihren unermüdlichen Einsatz, der maßgeblich zum Erfolg unseres Unternehmens beiträgt.
Im Jahr 2025 haben wir unser Team mit ausgewiesenen Experten weiter verstärkt, um Ihnen auch in Zukunft den bestmöglichen Service bieten zu können.
Wir möchten uns an dieser Stelle auch bei Ihnen für die langjährige und stets geschätzte Zusammenarbeit bedanken. Die vertrauensvollen Partnerschaften mit unseren Kunden, befreundeten Unternehmen, Banken und Behörden sind uns von großer Bedeutung. In diesem Jahr unterstützen wir die LZ-Weihnachtsaktion „30 Jahre“ mit einer Spende anstelle von Weihnachtskarten und Geschenken, um gemeinsam etwas Gutes zu tun.
Im Namen des gesamten Teams wünschen wir Ihnen und Ihren Angehörigen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins neue Jahr. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Jahr 2026 und hoffen, dass auch Ihr Glas im kommenden Jahr halb voll bleibt.
